Unternehmen sind verpflichtet Whistleblower System einzuführen

Nach dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung vom 27. Juli 2022 muss in vielen Unternehmen ein Whistleblower System als interne Meldestelle eingerichtet werden. Über dieses können Hinweisgeber auf Missstände im Unternehmen aufmerksam machen.

Für wen und ab wann gilt das Gesetz?

Nach dem HinSchG-E sind alle Beschäftigungsgeber (natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, rechtsfähige Personengesellschaften und sonstige rechtsfähige Personenvereinigungen, die regelmäßig mindestens 250 Mitarbeitende beschäftigen), unmittelbar (ab Inkrafttreten) verpflichtet, interne Hinweisgebermeldestellen mit Whistleblower System einzurichten und zu betreiben, an die sich Hinweisgeber mit Informationen über Verstöße wenden können.

Arbeitgeber mit bis zu 50 Beschäftigten müssen nicht sofort tätig werden, ihnen wird für die Einführung der internen Meldestelle mit Whistleblower System eine Frist bis zum 17.12.2023 gewährt. Abweichend gilt die Pflicht zur Einrichtung einer internen Hinweisgebermeldestelle unabhängig von der Zahl der Beschäftigten z.B. für Wertpapierdienstleistungsunternehmen, Börsenträger, Institute des Kreditwesengesetzes bzw. Wertpapierinstitutsgesetzes und Kapitalverwaltungsgesellschaften.

Es ist mit einer schnellen Umset­zung des Hinweisgeberschutzgesetztes ab Herbst 2022 zu rech­nen. Das Gesetz soll dann drei Mona­te nach sei­ner Ver­kün­dung in Kraft tre­ten – spä­tes­tens im Frühjahr 2023.

Identitätsschutz der Whistleblower steht im Vordergrund

Der Schutz der Identität des Whistleblowers hat oberste Priorität. Ein Whistleblower ist eine Person, die Informationen (Hinweise) veröffentlicht, die von öffentlichem Interesse sind. Die vom Hinweisgeber in diesem Zusammenhang übermittelten Informationen stammen dabei in der Regel aus geschützten bzw. geheimen Quellen.

Um den Whistleblower vor möglichen Repressalien zu schützen, gibt der Gesetzgeber vor, dass die Identität des Hinweisgebers lediglich der Person bekannt sein darf, welche die entsprechende Meldung bearbeitet. Entsteht der hinweisgebenden Person durch einen Verstoß ein Schaden, ist dem Whistleblower dieser zu ersetzen. Schadenersatzpflicht besteht ebenso für die hinweisgebende Person bei grober oder vorsätzlicher Falschmeldung.

Maßnahmen (z. B. Kündigung, Abmahnung, Missachtung bei Beförderung) gegen Whistleblower sind ebenso untersagt. In diesem Zusammenhang gilt eine Beweislastumkehr. Der Arbeitgeber muss gegebenenfalls nachweisen, dass Maßnahmen gegen seine Mitarbeitenden nicht im Zusammenhang mit dem Hinweis an eine Meldestelle stehen. Bei Verstößen und wenn dem hinweisgebenden Mitarbeitenden dadurch ein Schaden entstanden ist, ist der Arbeitgeber zum Schadenersatz verpflichtet.

Bei Verstößen gegen das Hinweisgeberschutzgesetz drohen Geldbußen

Unternehmen, die ihren Verpflichtungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz nicht nachkommen, drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro. Ein Verstoß gegen die Verpflichtungen wäre z. B. das Verhindern einer Meldung oder die Verhinderung der Kommunikation nach einer Meldung. Bereits der Versuch, dies zu tun, wird mit einem Bußgeld geahndet. Es ist verboten, vorsätzlich oder fahrlässig das Vertraulichkeitsprinzip zu missachten oder Repressalien zu ergreifen oder dies zu versuchen.

Wer seine gesetzliche Pflicht zur Einrichtung einer internen Meldestelle ignoriert, muss mit Bußgeldern von bis zu 20.000 Euro rechnen.

Als interne Meldestelle für Hinweisgeber dürfen auch Dritte beauftragt werden, an die sich die Beschäftigten wenden können.

Whistleblower System mit intelligenter Meldestelle von Intelli Revolution

Die Meldestelle von Intelli Revolution bietet alle Funktionen, die für eine vertrauliche Bearbeitung der Meldungen notwendig sind und vom Gesetzgeber vorgegeben werden.

Wir bieten unsere intelligente Hinweisgeber Meldestelle in zwei Varianten an:

Beim Basis-Paket kommunizieren der Hinweisgebende und die Ombudsperson über eine firmenindividuelle E-Mail-Adresse (unternehmensname@hinweisgebermeldestelle.de), eine Sammel-Mobil-Nummer für Messenger (Text- und Sprachnachrichten) oder unsere Postanschrift.

Beim Komfort-Paket buchen Sie ein digitales Whistleblower System und bieten dem Hinweisgebenden die Option, über eine Webseite, einem E-Mail-Kanal und eine digitale Whistleblower-Telefon-Hotline (VoiceBot) Hinweise an die Ombudsperson zu übermitteln.

Die Meldekanäle werden rund um die Uhr von unserer für Sie zuständigen Ombudsperson (Jurist:innen) überwacht.

Erste Einschätzung durch Ombudsperson

Alle eingehenden Meldungen durch unser Whistleblower System werden von einer Ombudsperson gesichtet und begutachtet. Auf dieser Grundlage erfolgt eine Ersteinschätzung, die Ihnen dabei hilft zu entscheiden, wie weiter vorgegangen werden soll.

Es ist auch Ihre Entscheidung, wer die Untersuchungen übernimmt. Gerne stehen wir dabei an Ihrer Seite. In unserem Netzwerk finden sich kompetente Rechtsanwält:innen, Steuerberater:innen, IT-Spezialist:innen und andere Experten. Ihre Ombudsperson bleibt immer an Ihrer Seite.

Warum ist unser Whistleblower System etwas Besonderes?

Während die Mehrheit der Anbieter lediglich ein System zur Übermittlung von Hinweisen an die Hand gibt, bietet Ihnen unsere Lösung zudem ein inhaltliche Filterung und Plausibilitätsprüfung. So schafft unser Whistleblower System einen vertrauensvollen Kommunikationskanal für Hinweisgebende und ermöglicht eine fachgerechte Bearbeitung der eingehenden Hinweise.

Unser Whistleblower System lässt sich zudem ganz einfach in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren.

Die positiven Effekte: Ihnen bleiben Bußgelder erspart, Ihre gute Reputation bleibt erhalten und das Vertrauen Ihrer Mitarbeitenden und Ihrer Kundschaft in Ihr Unternehmen wird gefördert.

Alle Vorteile des Portals auf einen Blick:

Intelli Revolution, das intelligente und gesetzeskonforme Whistleblower System

Unsere Leistungspakete sind überzeugend, kostensparend und erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen. Das Einrichten eines firmeninternen Whistleblower System ist kosten- und personalintensiv. Der Betrieb einer firmeninternen Hinweisstelle ist eine Herausforderung, die Erreichbarkeit muss für 24 Stunden an jedem Tag gewährleistet sein.

Sehen Sie sich unsere Leistungspakete an – mit oder ohne Portalanbindung.

Es ist sicher das Passende für Sie dabei.

Zwei Pakete zur Auswahl

Basis-Paket (ohne Portal)
im Monat
49 €
Einrichtungsgebühr: 79 €
Abrechnung jährlich im Voraus, kündbar jährlich
Hinweisgebermeldestelle
individuelle E-Mail-Adresse
Sammel-Mobil-Nummer für Messenger (Signal, Threema)
Postanschrift
Monitoring durch eine Ombudsperson
Einhaltung der gesetzlichen Fristen nach Eingang eines Hinweises
Umfassende Plausibilitätsprüfung von einem eingehenden Hinweis: 30 € (monatliche Abrechnung)
Persönliches Treffen auf Wunsch des Hinweisgebers in unseren Geschäftsräumen: 50 €/30 Minuten (monatliche Abrechnung)
Angebot anfordern
Komfort-Paket (mit Portal)
im Monat
249 €
Einrichtungsgebühr: 450 €
Abrechnung jährlich im Voraus, kündbar jährlich
Digitales Hinweisgebermeldesystem, nach Ihren Wünschen individuell angepasst auf Ihr Unternehmen. Unterstützendes Textmaterial zur Bekanntmachung und Erläuterung Ihrer Hinweisgebermeldestelle.
Direkter E-Mail-Kanal in das digitale Hinweisgebermeldesystem
Digitale Whistleblower-Telefon-Hotline (0800-Nummer) (VoiceBot); Kosten pro Minute 10 Cent, kostenfrei für Anrufer (angefallene Telefonkosten werden monatlich abgerechnet)
Monitoring durch eine Ombudsperson
Einhaltung der gesetzlichen Fristen nach Eingang eines Hinweises
Umfassende Plausibilitätsprüfung von einem eingehenden Hinweis: 30 € (monatliche Abrechnung)
Persönliches Treffen auf Wunsch des Hinweisgebers in unseren Geschäftsräumen: 50 €/30 Minuten (monatliche Abrechnung)
Angebot anfordern

Wir bieten Ihnen Möglichkeiten, eine individuelle Aufklärung eingegangener Hinweise zu erledigen. Hierzu können Sie uns jeweils gesondert beauftragen.

    Alle Preise verstehen sich zzgl. Mehrwertsteuer.

    Weiter zu: